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Ortsumfahrung Hohenbrunn

wie zu realisieren - Ortsumfahrung und Gewerbegebietsanbindung Hohenbrunn

auf der Klausur-Tagung im Okt. 2015 hat sich der Gemeinderat darauf verständigt, einige Trassenführungen nicht mehr weiter zu verfolgen. Diese sind:

östliche Trassen (2a-c) - hier bestand über alle Fraktionen hinweg die Meinung, dass diese Fläche besonders schützenswert ist und einen hohen Naherholungswert für die Bürger darstellt.

Luiptpoldstrasse (1a) - aufgrund der Situation, dass diese Straße nicht auf Hohenbrunner Gebiet, sondern auf Höhenkirchner Fläche liegt, wurde dies vorerst zurückgestellt. Wir sind der Auffassung, dass Herr Straßmair es in den letzten 2 Jahren versäumt hat, eine Verlegung der Straße um ca. 10 Meter auf Höhenkirchner Gebiet mit Frau Maier zu besprechen. So hat Höhenkirchen kein Vorkaufsrecht beim Verkauf des Guggenberger Grundstückes an den Bauamtsleiter der Gemeinde ausgeführt, so dass nun der neue Eigentümer das alte Haus auf der südl. Seite der Luitpoldstrasse saniert hat. Derzeit nicht abzusehen ist, was Höhenkirchen mit dieser Straße vor hat, daher gilt dies zwischen den Gemeinden zu besprechen.

Nördlich - 3b (Nähe Riemerling

Bleiben noch folgende Trassen zur Entlastung des Dorfes vom Schwerlastverkehr und Berufsverkehr - siehe aktualisierte Karte:Trassenführung - Plan Okt. 2015

-> die westliche Tangente (hier gibt es zwei Varianten - eine sehr nahe am Ort (1c*)  welche dann ein mögliches Baugebiet westliche des S-Bahnhofes eingrenzen würde sowie eine Trasse, welche zwischen Luitpold-Siedlung und Dorf auf die Rosenheimer-Landstraße gezogen würde - 1b)

sowie eine Nordtrasse entlang der Autobahn auf südl. Seite zur Entlastung der B471, insbesondere der Stauumfahrung auf der A99 (3a)

Wir favorisieren die Trasse 1c* - westliche Trasse als enge Dorfumfahrung sowie 3a.

Realistisch wird dies aus unserer Sicht erst  in 10 bis 15 Jahren in Verbindung mit einer Erweiterung westlich der Bahn - auch im Hinblick auf eine Beteiligung der Bauträger an den Kosten der Ortsumfahrung.

Ferner fordern wir den Bürgermeister auf, mit der Gemeinde Höhenkirchen über die Trasse 1a zu sprechen, um zu vermeiden, dass Höhenkirchen diese Straße in 5-10 Jahren verbreitet und die S-Bahn-Unterführung vergrößert. Sofern eine Verlegung um 10 Meter auf Höhenkirchner Gebiet noch möglich ist, sollte dies ebenfalls geklärt werden.

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Wie können wir am Besten nach ökologischen und ökonomischen Gesichtspunkten den Verkehr um Hohenbrunn lenken? Dabei gilt es

  • sowohl das Gewerbegebiet Hohenbrunn (MUNA) anzubinden
  • wie auch die Verkehrsströme werktags und am Wochenende zu berücksichtigen.

Insgesamt 6 Varianten wurden von Dr. Kurzak als mögliche Umgehungs-Trassen in seinem Gutachten 2008/2009 vorgestellt und der Wirkungsgrad jeder dieser Trassen bewertet.

 

Grundlage des Gutachtens von Prof. Dr.-Ing. Kurzak ist die die Verkehrsanalyse  aus dem Jahre 1996 und 2008. Diese Verkehrsanalyse basiert auf

  1. einer Verkehrserhebung über Knotenpunktzählungen und einer Verkehrsbefragung von ortseinwärts fahrenden Fahrzeugen (durchgeführt Werkstags, am 18.6.2008)
  2. und der daraus abgeleiteten Verkehrsbelastung  sowie
  3. Plan-Varianten für eine mögliche Ortsentlastung / Umfahrung

In die Bewertung ist jedoch nicht der zunehmende Wochenendverkehr durch Verkehrsstörungen / Staus auf der A99 eingeflossen.

15.000 Fahrzeuge sowie 880 LKWs fuhren durch Hohenbrunn-Dorf (Messung am Pfarrer-Wenk-Platz); Tendenz: steigend

 

Die Befragung der ortseinfährtsfahrenden Fahrzeuge ergab folgende Herkunft-Ziel Verteilung für die M24 (von Höhenkirchen-Siegertsbrunn kommende Kreisstraße nach Hohenbrunn Dorf).

Von den ca. 4.000 befragten Fahrzeugen kamen

  • 27% aus dem Industriegebiet MUNA
  • 39 % von Höhenkirchen-Siegertsbrunn
  • 21 % von Glonn, Egmating, Oberpframmern, Grafing

 Als Ziele wurden angegeben

a)   Richtung Westen - 30% nach Ottobrunn, Neubiberg + 5 % nach Taufkirchen,Unterhaching

b)   Richtung OSTEN - 29 % nach München, 5 % nach Putzbrunn, 6 % nach Haar , 5 % nach nördl. und östliche Landkreis Teile

Im LKW-Verkehr kommen rd 60 % (ca. 180 von 300 Lkw/Tag) aus dem Industriegebiet MUNA und rund 20 % aus Höhenkirchen-Siegertsbrunn, 20 % aus Landkreis Ebersberg. 88 % aller LKW sind Durchgangsverkehr Hohenbrunn-Dorf.

Insgesamt zeigt die Verteilung den regionalen Einzugsbereich der Kreisstraße M 24 südlich von Hohenbrunn deutlich auf. Aus dem Industriegebiet MUNA uns aus Höhenkirchen fahren rund 70 % der Gesamtbelastung und rund 80 % der LKW Belastung von Süden auf die Ortsmitte zu. Die meisten fahren ohne Halt durch Hohenbrunn auf der B471 zu den Anschlussstellen der A99.

Im morgendlichen Berufsverkehr tritt eine starke Belastungsspitze von der M24 aus Süden kommend über Hohenbrunn zur B471 Richtung Taufkirchen auf. In der Abendspitze liegt diese Belastungsspitze in umgekehrter Fahrtrichtung.