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Ortsumfahrung Hohenbrunn
wie zu realisieren - Ortsumfahrung und Gewerbegebietsanbindung Hohenbrunn
Wie können wir am Besten nach ökologischen und ökonomischen Gesichtspunkten den Verkehr um Hohenbrunn lenken? Dabei gilt es
- sowohl das Gewerbegebiet Hohenbrunn (MUNA) anzubinden
- wie auch die Verkehrsströme werktags und am Wochenende zu berücksichtigen.
Insgesamt 6 Varianten wurden von Dr. Kurzak als mögliche Umgehungs-Trassen in seinem Gutachten 2008/2009 vorgestellt und der Wirkungsgrad jeder dieser Trassen bewertet.

Grundlage des Gutachtens von Prof. Dr.-Ing. Kurzak ist die die Verkehrsanalyse aus dem Jahre 1996 und 2008. Diese Verkehrsanalyse basiert auf
- einer Verkehrserhebung über Knotenpunktzählungen und einer Verkehrsbefragung von ortseinwärts fahrenden Fahrzeugen (durchgeführt Werkstags, am 18.6.2008)
- und der daraus abgeleiteten Verkehrsbelastung sowie
- Plan-Varianten für eine mögliche Ortsentlastung / Umfahrung
In die Bewertung ist jedoch nicht der zunehmende Wochenendverkehr durch Verkehrsstörungen / Staus auf der A99 eingeflossen.

15.000 Fahrzeuge sowie 880 LKWs fuhren durch Hohenbrunn-Dorf (Messung am Pfarrer-Wenk-Platz); Tendenz: steigend

Die Befragung der ortseinfährtsfahrenden Fahrzeuge ergab folgende Herkunft-Ziel Verteilung für die M24 (von Höhenkirchen-Siegertsbrunn kommende Kreisstraße nach Hohenbrunn Dorf).
Von den ca. 4.000 befragten Fahrzeugen kamen
- 27% aus dem Industriegebiet MUNA
- 39 % von Höhenkirchen-Siegertsbrunn
- 21 % von Glonn, Egmating, Oberpframmern, Grafing
Als Ziele wurden angegeben
a) Richtung Westen - 30% nach Ottobrunn, Neubiberg + 5 % nach Taufkirchen,Unterhaching
b) Richtung OSTEN - 29 % nach München, 5 % nach Putzbrunn, 6 % nach Haar , 5 % nach nördl. und östliche Landkreis Teile
Im LKW-Verkehr kommen rd 60 % (ca. 180 von 300 Lkw/Tag) aus dem Industriegebiet MUNA und rund 20 % aus Höhenkirchen-Siegertsbrunn, 20 % aus Landkreis Ebersberg. 88 % aller LKW sind Durchgangsverkehr Hohenbrunn-Dorf.
Insgesamt zeigt die Verteilung den regionalen Einzugsbereich der Kreisstraße M 24 südlich von Hohenbrunn deutlich auf. Aus dem Industriegebiet MUNA uns aus Höhenkirchen fahren rund 70 % der Gesamtbelastung und rund 80 % der LKW Belastung von Süden auf die Ortsmitte zu. Die meisten fahren ohne Halt durch Hohenbrunn auf der B471 zu den Anschlussstellen der A99.
Im morgendlichen Berufsverkehr tritt eine starke Belastungsspitze von der M24 aus Süden kommend über Hohenbrunn zur B471 Richtung Taufkirchen auf. In der Abendspitze liegt diese Belastungsspitze in umgekehrter Fahrtrichtung.

