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Nächste Sitzungen:

Do. 28.9.17 - Finanz-Ausschuss-Sitzung - Rathaus, 19:30

Do. 19.10.17 - Gemeinderat-Sitzung, Feuerwehrhaus, 19:30

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Wanderung durch das geschlossene MUNA-Gelände

Die Teilnehmer waren beeindruckt von der Weitläufigkeit des Geländes. Ca. 150 ha umfasst der eingezäunte Bereich der MUNA, davon ca. 80 ha auf Hohenbrunner Gebiet. 70 ha gehören Höhenkirchen-Siegertsbrunn. Alleine auf dem Gebiet von Hohenbrunn befinden sich über 90 abgesperrte Munitions-Bunker, die z.B. mit Bäumen bewachsen sind. Sichtbar sind die Kamine, welche einen Druckausgleich bei Explosionen ermöglichten. Heute sind die Bunker alle leer und z.T. noch in einem sehr guten Zustand, was bei einer Besichtigung von Ihnen alle zum Stauen brachte.

Wie kann das Gelände für die Bürger genutzt werden, diese Frage stellten viele der Teilnehmer. Es kamen Anregungen, Langlauf-Loipen im Winter auf den Wegen zu spuren oder im Sommer die Wege zum skaten oder Radfahren zu nutzen. Ggfs sollte das Gelände von einem „Park-Rancher“ nach kanadischem Vorbild kontrolliert werden.

Die Freien Wähler hatten bereits vor 2 Jahren den Vorstoß in einer Gemeinderats-Sitzung gemacht, sich über eine Nutzung und Öffnung des Geländes, welches aus der Liegenschaft der Bundeswehr vor 10 Jahren gekauft wurde, Gedanken zu machen. „Diese Diskussion sollten wir gemeinsam mit Höhenkirchen führen um eine gemeinsame Nutzung zu erzielen, so der Ortsvorsitzende Karlheinz Vogelsang. Wir werden auf unsere Nachbar diesbezüglich zugehen. Im Sommer werden wir auch eine Rad-Tour durch die MUNA organisieren“.

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TTIP - Bericht über Veranstaltung am 13.7.16

Großes Interesse an der Informationsveranstaltung der Freien Wähler zu den Freihandelsabkommen „TTIP & CETA“ in Hohenbrunn

Der vom Ortsverband der Freien Wähler in Hohenbrunn/Riemerling organisierte Info-Abend am Mo. 13. Juni am Hof von Peter Berger war stark besucht. Vor circa 70 Besuchern sprach Florian Streibl, parlamentarischer Geschäftsführer der Freien Wähler und Landtagsabgeordneter zu den geplanten Freihandelsabkommen TTIP, CETA und TiSA. Unterstützt wurde er dabei von Otto Bußjäger, dem stellvertretenden Landrat der Freien Wähler im Landkreis München.

 

Florian Streibl, Landtagsabgeordneter und Parlamentarischer Geschäftsführer der Freien Wähler im Bayerischen Landtag, sieht die Freihandelsabkommen TTIP & CETA sehr kritisch: „Bereits 2013 haben wir das Thema aufgebracht und als erste vor den Gefahren, die CETA und TTIP bergen, gewarnt. Der Großteil der Bürger ist mittlerweile gegen die beiden Handelsabkommen. Immer mehr Menschen wollen den Weg der Regierung nicht mehr mitgehen. Für uns FREIE WÄHLER sind die bayerischen und deutschen Standards nicht verhandelbar. Deshalb fordern wir eine Volksbefragung, ob Bayern den Freihandels-abkommen im Bundesrat zustimmen soll oder nicht.“

Otto Bußjäger kritisierte als Vertreter der kommunalen Familie die geplanten Freihandelsabkommen scharf: „Wir bekommen von kleinen und mittleren Unternehmen immer deutlicher zu hören, dass sie dieses Handelsabkommen nicht brauchen. Ferner müssen kommunale Aufgaben in der Hand der Gemeinden bleiben. Trinkwasser darf kein Spekulationsobjekt werden.

Auch Karlheinz Vogelsang, Ortsvorsitzender der Freien Wähler Hohenbrunn Riemerling und Gemeinderatsmitglied, steht den geplanten Freihandelsabkommen skeptisch gegenüber: „Das Misstrauen gegenüber dem Freihandelsabkommen zwischen den USA und der EU beruht darauf, dass nur wenige Einzelheiten über die Verträge den Bürgern mitgeteilt werden. Grundsätzlich sind internationale Verträge zum Freihandel förderlich - schließlich wollen wir unsere Produkte auf den Weltmärkten uneingeschränkt verkaufen können. Allerdings sollten wir klar stellen, dass gewisse Punkte nicht von Brüsseler Kommissaren verhandelbar sind. Hierzu zählen für mich die "Gerichtsstände" für Streitfalle (keine Schiedsgerichte nach US Vorstellungen), keine Aufweichung unserer Umwelt- und Lebensmittelstandard".

Von den zahlreichen Zuhörern wurden vor allem die Gefahren für Europa, der Zeitdruck und die Vertuschung bei den Verhandlungen beklagt. Otto Bußjäger widersprach der These, es sei schon alles gelaufen und man könne an den Handelsabkommen nichts mehr ändern: „Durch den Einsatz und das Engagement der Bürgerinnen und Bürger wurde die Berliner Mauer eingerissen und Deutschland wiedervereint. Wenn wir jetzt aktiv werden, dann können wir TTIP noch verhindern. Nicht nur verzögern, sondern eine effektive Verhinderung muss unser Ziel sein.“

Anton Stürzer, Kreisobmann des Bauernverbandes, bezog klar Stellung gegen den Anbau von genmanipulierten Pflanzen und trug sich in die Unterschriftenlisten für eine Volksbefragung beim Thema TTIP ein: „Wir brauchen keine Gen-Pflanzen, aber TTIP bringt das über die Hintertür zu uns. Deshalb müssen wir die Entwicklungen sehr kritisch begleiten.


Die Unterschriftenliste liegt in der Gemeinde Hohenbrunn aus. Auch können sich Hohenbrunner bei Peter Berger oder Karlheinz Vogelsang in die Liste eintragen. Weiter Informationen finden Sie auf http://www.uewg-fw-hohenbrunn.de/  oder www.fw-bayern.de

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Vorab findet um 18:00 die ÜWG-FW Mitglieder-Versammlung statt mit dem Bericht des Vorstandes zu aktuellen Themen uns Ausblick

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Am  Fr. 5. Feb. 2016 hatten interessierte Bürger die Gelegenheit, den neuen Plenarsaal des Bayerischen Landtages sowie das imposante Maximilaneum von Ihnen kennen zu lernen.

 Landtag 5.2.2016

 Karlheinz Vogelsang bedankte sich bei Florian Streibl, Parlamentarischer Geschäftsführer und Landtags-Abgeordneter der Freien Wähler für die Führung durch den Landtag sowie der offenen und humorvollen Schilderung von Sitzungen im Plenarsaal.