06.12.2021
Bedarfsflächen für Realschule uns Sportanlage gesichert

Die Gemeinde Hohenbrunn beabsichtigt auf den Flächen westlich der S-Bahnlinie sowie nördlich der Taufkirchner Straße (B471) auf der südlichen Teilfläche die Bebauung mit einer Real-und Montessori-Schule, Turnhallesowie einer Kindertagesstätte, auf der westlichen Flächen Sportflächen und im nördlichen Teilgebiet ein Wohngebiet. Um diese Maßnahme zu realisieren, ist eine vorbereitende Bauleitplanung (Flächennutzungsplan) nach § 1 Abs. 2 Alt. 1BauGB notwendig. Um die oben genannten Bereiche entwickeln zu können, musste der Flächennutzungsplan geändert werden.

Ende November wurde der notarielle Vertrag über den  Erwerb der Grund-Bedarfs-Fläche für die Realschule unterzeichnet. Der Preis für die Bedarfsflächen wurde über ein Gutachten ermittelt.

Der Erwerb der Bedarfsflächen für die Realschule und Montessori Schule kostet der Gemeinde einige Millionen. Aufgrund der derzeitigen Finanzlage ist dies trotz des hohen Investments von ca 25 Mio € für den Sport-Campus an der CS-Mittelschule (bestehend aus einem Schwimmbad + Mehrzweckhalle) finanzierbar. Wir haben uns Ende 2020 dafür eingesetzt, dass eine Entscheidung zugunsten Hohenbrunn als Standort der Realschule ermöglicht wird. Damit einher geht auch, dass ein erstes Wohngebiet westlich der Bahn entsteht. 

Schon seit vielen Jahren haben wir hervorgehoben, dass in Hohenbrunn Wohnraum in Form von Mehrfamilienhäusern fehlt. Jetzt haben wir  die Möglichkeit, auf der dargestellten Fläche ein ersten Wohngebiet westlich der Bahn zu gestalten.  stattfinden, in der die Wie und in welcher Form auf der Fläche zwischen Taufkirchner-Straße, Hohenbrunner-Straße und Wasserwerk Wohnraum entstehen soll, gilt es festzulegen. Die Rahmen bestimmt der Gemeinderat. Diese sind dann vom Bauträger umzusetzen. Wir laden alle Bürger ein, sich daran zu beteiligen.

In einem weiteren Schritt wird dann auch die Fläche südlich der Taufkirchner Straße überplant werden. Dies Überplanung wird aber noch viele Jahre in Anspruch nehmen und uns in den nächsten 5-15 Jahren beschäftigen. Die gesamte Ortsentwicklung westlich der Bahn wird die Fläche von Hohenbrunn-Dorf um 1/3 vergrößern.

Mit der Entwicklung westlich der Bahn in mehreren Schritten verbinden wir auch die Hoffnung, weitere Verbesserungen in Hohenbrunn umsetzen zu können.

  1. Den Barrierefreien Ausbau des S-Bahnhofes. Mit zwei neuen Schulen bis 2025 – Realschule und Montesorrie-Schule + Ortsentwicklung steigt der Druck auf die Bahn den Ausbau endlich zu bewilligen. Die Gemeinde hat bereits vor 3 Jahren beschlossen, in Vorleistung zu gehen. Bis heute gibt es keinen Projektplan. Dies ist leider Realität
  2. Die Schaffung einer sicheren Querung der S-Bahn am Ortsausgang von Riemerling nach Hohenbrunn. Auch dies ist eine sehr alte Forderung der Freien Wähler.

Noch offen ist ein Verkehrskonzept für die Hohenbrunner Straße - dieses muss nun erstellt werden muss. Es gilt die bereits heute beengte Straße so zu gestalten, dass Radfahrer und Autos gefahrlos fahren können. Hierzu wird sicherlich gehören, eine Parklösung entlang zu finden. 

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Bereits am 25.2. hat der Gemeinderat einstimmig die Bereitschaft bekundet, eine neue Realschule zur Entlastung der überfüllten Neubiberger Realsichule nach Hohenbrunn zu holen. Die Mitglieder des Zweckverbands Staatliche weiterführende Schulen im Südosten des Landkreises München stimmten am Freitag, 26.2. in Ihrer Sitzung für den Standort Hohenbrunn. Die neue Realschule im südöstlichen Landkreis soll in Hohenbrunn und nicht in Höhenkirchen-Siegertsbrunn gebaut werden. Lesen Sie hierzu den Bericht in der SZ...

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Ältere Beiträge hierzu.

Nachdem der Gemeinderat unserer Nachbargemeinde Höhenkirchen-Siegertsbrunn sich erneut für den Bau einer neuen Realsuche an der Brunnthaler Straße in Höhenkirchen ausgesprochen hat (siehe Bericht im MM) , wird sich der Schulzweckverband in seiner November-Sitzung erneut mit der Standort-Frage beschäftigen. Dieser wünscht sich eine Schule in der Nähe des Bahnhofes um kurze Wege für die Schüler schaffen zu können. 

Hohenbrunn hat sich vor 3 Jahren nicht an der damaligen Standort-Frage für eine neue Realschule entlang der S7 zur Entlastung der überfüllten Realschule Neubiberg beteiltigt. Damals stand eine mögliche Ortsentwicklung von Hohenbrunn und ggfs Platz für eine Realschule westlich der S-Bahn noch nicht zur Diskussion. Der Gemeinderat Hohenbrunn hat sich 2019 für eine mögliche Ortsentwicklung westlich der S-Bahn ausgesprochen. Im Juni 2020 signalisierte der Gemeinderat auch seine Bereitschaft, Hohenbrunn als möglichen Standort für eine neue Realschule in Spiel zu bringen, falls der Schulverband die Standort-Frage erneut diskutiert - siehe Bericht im MM.  Laut Prognose könnten künftig bis zu 565 Schülerinnen und Schüler die Realschule besuchen

Die Wählergemeinschaft ÜWG-FW/BF begrüßt eine Realschule in Hohenbrunn und hat den Bürgermeister sowie die anderen Fraktionen aufgefordert, die Diskussion hierüber nicht erst in der für Ende November 2020 angesetzten Klausur-Tagung des Gemeinderates über die weitere Ortsentwicklung zu führen. Wenn wir eine Realschule in Hohenbrunn wollen, dann sollten wir dem Schulverband zur nächsten Sitzung eine erste Planung für einen Standort in Hohenbrunn in der Nähe des S-Bahnhofes sowie eine klare Absichtserklärung präsentieren können.

Mit dem Bau einer Realschule in Hohenbrunn wächst auch der Druck auf die Bahn, den S-Bahnhof Hohenbrunn endlich barrierefrei auszubauen und von beiden Seiten begehbar zu machen. Zwar verfügt die Gemeinde Hohenbrunn nicht über ein ca. 30.000 qm großes Grundstück, welches für eine Realschule mit Außensport-Anlage benötigt wird, allerdings könnte über eine Sozialgerechte Bodennutzungs-Regelung eine entsprechende Fläche vom Grundstücksbesitzer für die Umwandlung in Bauland eingefordert werden. Schon seit 2017 wird eine solche Grundsatz-Regelung von den Fraktionen ÜGW-FW/BF + Grüne + SPD gefordert.