In Sachen barrierefreier Ausbau des Bahnhofs Hohenbrunn soll endlich Bewergung kommen.

Auf Antrag von Vogelsang und Berger hat der Gemeinderat im Oktober 2017 beschlosen, die Überplanung des S-Bahnhofes bei der DB in Auftrag zu geben.

Aufgrund eines fehlenden Aufzug bzw. einer Rampe am Bahnsteig haben in Hohenbrunn Rollstuhlfahrer keine Chance. Auch im Kinderwagen und schweren Koffern tut man sich extrem schwer. Hohenbrunn wurde beim damaligen Ausbau der Bahnhöfe Neubiberg, Höhenkirchen nicht berücksichtigt und auch 2015 wurde Hohenbrunn beim Förderprogramm Bayern nicht berücksichtigt, obwohl der bayr. Innenminister  der Gemeinde dies in Aussicht gestellt hatte.

Bereits im März 2017 hatte der Ortsvorsitzende seine Verärgerung über das ständige Hinhauszögern Luft gemacht - lesen Sie hierzu.... Münchner Merkur

Wenn der Bahnhof für alle zugänglich sein soll, dann muss die Gemeinde selbst aktiv werden. Dies haben wir mit unserem Antrag angeschoben. Die Bahn wurde mit der Planung beauftragt. Dies ist Voraussetzung um eine Förderung von der DB zu erhalten. Für die Planung wurden 350.000 € in den Haushalt eingestellt.

Ob der Ausbau des Bahnhofs in 3 Jahren umgesetzt wird, bezweifeln die Freien Wähler. Denn mit der geplanten Ortsentwicklung westlich der Bahn wird vermutlich das Zeitfenster auf 10 Jahre gehen, bis wir barrierefrei zum Zug kommen.